Man fängt ja oft im Leben idealistisch an, um dann von der Realität eingeholt zu werden. So könnte es uns bald gehen, mit den Versandkosten. Da wir bisher ja mehr als Kunde denn als Verkäufer aufgetreten sind, haben wir uns oft genug selbst geärgert, wenn aus dem “zzgl. Versandkosten” in “1,20€ zzgl. Vesandkostendann schnell 5 oder 6 Euro wurden. Daher sollten die Versandkosten unbedingt in dem Preis enthalten sein, mit dem wir werben. Da unser Produkt eine recht einheitliche Größe hat und die meisten wohl auch nicht mehr als ein Kilo Fleur de Sel kaufen wollen, gibt es auch keine praktischen Gründe, die dagegen sprechen.

Leider sind die die meisten unserer Konkurrenten nicht ganz so transparent. Teilweise ist das sogar gerechtfertigt, da Onlineshops mit großem Sortiment sicher häufiger mehrere Artikel zusammen verschicken, und dann entweder beim Einzelversand Verlust machen oder bei größeren Bestellungen die Versandkosten mehrfach berechnen müssten. Andere wiederum verdienen vermutlich hauptsächlich mit den Versandkosten, denn so ganz kann ich nicht verstehen, warum man 6€ berechnen muss, wenn man selbst im ungünstigsten Fall (einzelnes Päckchen bei der Deutschen Post) nur 3,90€ zahlt.Da wird der Weg zur Post wohl jedem Kunden einzeln berechnet. Solche Anbieter schaffen es dann gelegentlich sogar, mit einem Preis unter unseren 20€ zu werben. Das Blatt wendet sich dann erst am letzten Schritt im Warenkorb.

Eine ganz andere Sache sind dann natürlich nochmal die 6,95€ Angebote, die man manchmal findet, wenn man nach Fleur de Sel sucht. Das sind dann natürlich meist nur 125 Gramm, und mit Versandkosten bedeutet das dann Kilopreise von über 80€. Da vertrauen wir aber dem mündigen, informierten Konsumenten. Hoffentlich irren wir uns nicht.

Erstmal bleiben wir beim All-Inklusive Angebot, den ersten Bestellungen nach zu urteilen scheint es auch zu funktionieren.