Mittlerweile stehen ja die ersten 25 kg Fleur de Sel in einer großen Plastiktüte bei mir am Fenster und versuchen zu trocken. Die PR-Arbeit für die Kampagne gestaltet sich zwar etwas mühsam (“es gibt gutes Salz??”), aber ein Problem hab ich immerhin gelöst: die Suche nach dem richtigen Geschenk.

Nun muss ich zugeben, eher zu denen zu gehören, die vor der Party noch schnell am Kiosk eine Flasche Wein kaufen, und vor lauter schlechtem Gewissen dann meist auch noch den teuersten, der dann trotzdem nix taugt. Immerhin ist der teuerste Kioskwein hier in Kreuzberg immer noch recht bezahlbar. Manchmal kommt man auch am Bahnhof vorbei, dann kann man noch frische Blumen bekommen. Irgendwie ist aber das aber auch einfallslos und mehr nette Geste als wirklich nützlich.

Aber seitdem der Sack Salz hier steht, merke ich, dass man Menschen tatsächlich eine Freude machen kann. Irgendwie scheint Fleur de Sel zu den Sachen zu gehören, die man immer schonmal ausprobieren wollte. Aber dann hat man keine Zeit/findet’s nicht/ist’s zu teuer etc. Wie Fallschirmspringen vielleicht.

Und da so ein Kilo Salz ja eine Weile reicht, ist das etwas längerer Spaß als Fallschirmspringen.