Eine der etwas anstrengenderen Wochen liegt hinter uns. Durch Zufall erfuhren wir von einem Entwicklungshilfeprojekt in Indien, in dem in einem Nationalpark an der für seine Gewürze berühmten Malabar-Küste richtig guter schwarzer Pfeffer angebaut wird. Da wir durch den überwältigenden Erfolg mit Fleur de Sel eh auf der Suche nach einem neuen Produkt waren, war uns sofort klar: den wollen wir haben!

Irgendwie dachten wir immer, wenn man ein Produkt verkauft, macht ein zweites kaum Arbeit. Da lagen wir leider etwas daneben. Um Bio-Pfeffer zu verkaufen, muss man erstmal Bio-zertifiziert werden. Zum Glück war eine Mitarbeiteren der Öko-Kontrollstelle, die auch den Anbau in Indien überwacht, gerade in der Gegend unterwegs, und kam kurzfristig bei uns zur Kontrolle vorbei.

Dann mussten wir natürlich auch an der IT arbeiten. Der Komplexitätssprung von einem Produkt zu zweien scheint ungefähr wie vom Zeitungerkäufer in der U-Bahn zum Kaufhaus, aber wahrscheinlich werde ich das beim nächsten Produkt wieder behaupten.

Auch die Verpackungswahl stand wieder auf der Agenda. Da Pfeffer nicht ganz so korrosiv wie Salz ist, wollten wir auf die Alufolie, die unseren Salzverpackungen enthalten ist, aus Umweltgründen verzichten. Die braune Papieroptik sollte aber bleiben. Ist ja inzwischen quasi unser Markenzeichen geworden.

Alles inzwischen erledigt, und das Ergebnis lässt sich unter http://salzprojekt.de/schwarzer-bio-pfeffer/ bewundern und bestellen.