Echte Herausforderung: Fleur de Sel Fotografieren

Es gibt einige Gebiete, auf denen ich mich als, sagen wir mal, “ambitionierter Amateur” bezeichnen würde. Kochen zum Beispiel, oder Fotografieren. Während Fleur de Sel einem beim Kochen sehr entgegenkommt (schmeckt irgendwie immer), ist es als Fotomodell doch eher grausam. Nachdem der erste Sack Fleur de Sel also eingetroffen war, wollten wir natürlich (1) damit kochen und (2) einige gute Fotos für die Websites schießen. Salzkörner sind wie wir wußten natürlich ziemlich klein, selbst bei Fleur de Sel. Daher sollte das ideale Motiv eine möglichst große Salzmenge realistisch darstellen können, einen guten Kontrast bieten und natürlich auch appetitlich aussehen. Was uns einfiel hatte dann leider nicht mehr so viel mit Kochen zu tun, sondern eher mit Mixen: eine Margarita.

Nicht Pizza, Cocktail.

Margarita mit Fleur de Sel

Margarita mit Fleur de Sel

Die Zutatenpreise rechtfertigen leider fast die Preise, die man in Cocktailbars so zahlt. Aber immerhin war das Mixen einfach: Tequila, Blue Cura?ao oder Triple Sec, Limettensaft im 3:2:1 Verhältnis, dazu natürlich der Salzrand mit Fleur de Sel. Sogar passende Gläser konnten wir uns schnell noch leihen. Das Ergebnis war dann geschmacklich absolut überzeugend, fotografisch leider nicht so sehr. Selbst mit guter Kamera und gutem Objektiv lassen sich die feinen Schattierungen in einem Häufchen weißer Flocken nicht wirklich abbilden. Beim Bearbeiten fiel mir dann noch auf, dass das Glas nicht ganz gefüllt war und unter dem Salzrand eine häßliche Lücke klafft. Da waren die Cocktails natürlich längst leer.

Besser als das aktuelle Foto bei Wikipedia ist es denke ich dennoch geworden, weshalb ich es dort in den Kommentaren als Alternative angeboten habe. Selbst über das eigene Werk entscheiden möchte ich dann doch nicht.