Archive for September, 2009

Die ersten Pakete sind raus!

So richtig können wir ja immer noch nicht glauben, dass wir wirklich mit Salz handeln. Aber es gibt immer wieder motivierende Momente, wo man plötzlich denkt “wow, es geht los”. Die ersten 25kg Salz im Juni. Die fertige Website und die ersten Bestellungen. Das erste, fertig abgepackte Kilo. Heute war wieder so ein Moment: die ersten 20 Pakete sind raus! Heute und morgen verschicken wir erstmal an Kunden, die mehrere Kilos bestellt haben oder im Ausland wohnen.

Was mich auch zu unserem ersten großen Fehler bringt: um bei Hermes einen Preis zu bekommen, bei dem für uns noch was übrig bleibt, dürfen unsere Pakete nicht größer als längste + kürzeste Seite = 30cm sein. Leider sind die von uns bestellten Pakete genau einen halben Zentimeter zu groß. Wir hatten zwar zu den angegebenen Innenmaßen eine unserer Meinung nach großzügige Marge hinzugerechnet – aber leider nicht genug. Nun sind Versandkartons aber normiert, oder zumindest bieten alle Hersteller eine Auswahl von Standardmaßen an. Es gibt beispielsweise 5cm oder 10cm Höhe, aber nicht die 8cm, die wir brauchen. Die Paketgrößen bei Hermes wiederum sind für diese Maße immer ein paar Millimeter zu klein. Das ist entweder dumm oder klug und böse. Immerhin haben wir nun jemanden gefunden, der uns maßgeschneiderte Pappkartons verkauft, und das sogar noch günstiger als bei den großen Anbietern. Einen Tag nachdem diese hier sind, geht dann auch endlich das Fleur de Sel an unsere Kunden.

Das bringt uns zu unserem zweiten, wesentlich größeren Fehler: anfangs hatten wir auf der Website den Oktober als Liefertermin angegeben. Das ist das Konzept: man bestellt früh, zahlt Vorkasse und weil wir dann nur einmal einkaufen und nur kurz lagern müssen und keine Kapitalkosten haben, können wir den günstigen Preis anbieten. Leider wurden wir zu optimistisch, als wir aus Guérande gute Nachrichten bekamen. Wir gaben dann Anfang September als Versandtermin an. Die Lieferung aus Frankreich verzögerte sich dann eine Woche, und die Kartons warfen uns eine weitere zurück. Und die Kunden, die in dieser Zeit bestellt hatten, ärgern sich natürlich auch – zu Recht.

Immerhin hat das Warten bald ein Ende. Ein Kunde, der auf sein Bitten hin sein Fleur de Sel schon letzte Woche bekam – ohne Etikett und in einem wirklich ungeeigneten Umschlag als Versandverpackung – bringt mich zurück zu dem was zählt: richtig gutem Salz:

Das Salz ist am Samstag vor Ort gewesen, ich konnte es also benutzen. Es ist ein wirklich außergewöhnliches Salz. Besonders sanft, fast schon cremig! Meine Gäste wussten dies auch zu schätzen. Sobald die neue Ernte da ist, hätte ich gerne ein weiteres Kilo. Ich werde Sie weiterempfehlen.

A.A., Neuwied

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Das Fleur de Sel ist da

Die ersten verpackten Kilos Fleur de Sel

Die ersten verpackten Kilos Fleur de Sel

Am Samstag ist unser Fleur de Sel wie erwartet aus Frankreich eingetroffen. Nach einigen Stunden Arbeit hatten wir dann die bisherigen Bestellungen auch in die Endverpackungen gepackt.

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Fleur de Sel heute abend auf Arte

Aus Frankreich erreicht mich eine Mail: einer der Salzbauern, die wir im Juni in Frankreich kennenlernen durften, wird wohl in einer Arte-Reportage heute abend ausführlich bei der Arbeit gezeigt.
Die schönsten Küsten Frankreichs:
(4/10) Von Douarnenez nach Saint-Nazaire
heißt die Sendung und läuft um 20:15 Uhr. Ich bin mal gespannt, ob man die Sendung dann in unseren Besucher- und Verkaufszahlen erkennen kann. Bereits gestern haben wir zwischen 20:15 Uhr und 20:30 über zehn Kilo Fleur de Sel verkauft, ohne eine Erklärung dafür finden zu können. Kurz zuvor lief aber eine Kochsendung, bei der möglicherweise Fleur de Sel zum Einsatz kam. Ich habe mal einen der Kunden gefragt und hoffe auf Antwort.

Nachtrag:Leser und Kunde A. A. informiert: Bei Galileo auf Pro7 wurde gestern unter anderem über Fleur de Sel berichtet.

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Das Fleur de Sel kommt am 12. September

Jetzt steht es fest: am Samstag kommt unser Fleur de Sel hier in Berlin an. Wir mußten einige Male unsere Pläne ändern, um einen Termin zu finden der uns und unserem Lieferanten in der Guerandé zusagt. Auch hatten wir ursprünglich überlegt, selbst vorbeizufahren. Allerdings sind 6 Tage in einem Sprinter erstens nicht wirklich gemütlich und zweitens teurer als eine Spedition, daher haben wir uns dann dagegen entschieden. Und da wir den Produzenten ja im Juni schon persönlich getroffen hatten und von ihm und seinem Salz sehr überzeugt waren, sehen wir auch jetzt keinen Grund für Mißtrauen.

Am Wochenende werden wir das Salz dann verpacken und in der nächsten Woche auf den Weg zu unseren Kunden bringen. Dann wird auch das aktuelle Angebot auslaufen, denn nur wenn wir mehrere hundert Kilo auf einmal verpacken und versenden, können wir uns diesen Preis leisten.

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