Das große Aufräumen
Pakete verschicken ist ja schon im normalen Leben recht aufwändig. Verpackungsmaterial kaufen, Klebeband wiederfinden, zur Post gehen, Schlange um den Block sehen, später wiederkommen, trotzdem 20 Minuten anstehen etc.
Wenn man statt einem Paket 500 oder 5000 verschickt, ist dieser Aufwand zum Teil zum Glück einmalig. Die Verpackungen werden auf einer hübschen Palette (die man dann nie wieder los wird) angeliefert, fürs Klebeband kauft man sich endlich einen unglaublich professionellen Abroller und den Weg zur Post kann man sich auch sparen — die Post kommt dann zu einem.
Um einige Pakete muss man sich dann leider doch noch per Hand kümmern, und das machen wir gerade. Postleitzahlen sind sehr anfällig für Zahlendreher merkt man dann. Auch Packstationen sollten wir endlich mal automatisch herausfiltern. Die letzten fünf Seiten, die mit einer Tonerkartusche gedruckt werden haben es anscheinend auch in sich — die Etiketten sahen perfekt aus, waren jedoch wohl nicht richtig fixiert. Ergebnis: das Etikett verwischt beim kleinsten Kontakt. Mit etwas Glück war dann wohl noch genug zu lesen, um uns das Paket zurückzuschicken.
Und wie im letzten Jahr haben wir wieder ein kleines Weihnachtsgeschenk eingebaut. Durch einen (neuen!) Softwarefehler haben wir wieder einige Pakete doppelt verschickt. Wer eines davon bekommt darf es natürlich behalten oder verschenken. Wenn Ware einmal beim Kunden war, können wir die natürlich nicht nochmal verschicken. Vielleicht handeln wir ja irgendwann mit Büchern – da geht das.
Insgesamt ist es sehr angenehm, dass das geschäft wieder etwas ruhiger wird. Die freundlichen und glücklichen E-Mails überwiegen wieder die verärgerten, das Zusammenspiel mit unseren neuen Mitarbeitern die Pakete abpacken spielt sich langsam ein und wir können wieder über spannende neue Ideen nachdenken. Das Ladengeschäft und eine recht interessante Probeaktion stehen als nächstes an.

