Meersalz

Seit Jahrtausenden gewinnen Menschen aus dem salzhaltigen Wasser der Meere in Salzgärten das mineralstoffreiche Meersalz.  Zwei Arten kann man bei der Ernte unterscheiden — sel gris und fleur de sel.

Steinsalz

In Salzstöcken liegt das Salz in fester Form vor.  Da die Salzvorräte in diesen Lagerstätten sehr groß sind, gewinnt man es durch Sprengung und Bohrung Untertage.  Weit über zwei Drittel des verbrauchten Salzes auf der Erde wird so gewonnen. Übrig bleiben kilometerlange Schächte, die manchmal für andere Zwecke — etwa in Gorleben für die Endlagerung von Atommüll — verwendet werden.

Siedesalz

Siedesalz lagert wie Steinsalz im Boden. Man treibt Bohrköpfe in die die kochsalzführende Schicht und leitet Grundwasser darüber, das die Salzfelsen auflöst. Die entstandene Sole wird abgepumpt. Sole ist Wasser, in dem Salz in gelöster Form vorkommt. Sie enthält eine maximale Salzkonzentration von 26,5%. Deshalb siedet man die Sole in großen Siedepfannen damit die Konzentration steigt. Konventionelles Siedesalz wird mit Rieselhilfen und chemischen Bleichmitteln behandelt. Dabei gehen die von Natur aus enthaltenen Mineralien und Spurenelmente verloren.